Am 8. Mai hielt der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde in Magdeburg seinen regulären Verbandstag ab. Sowohl der Präsident als auch der Geschäftsführer traten an diesem Wochenende zurück und hinterließen den Schatzmeister, dessen Aufgabe es nun war, einen außerordentlichen Verbandstag einzuberufen, damit ein neues Präsidium gewählt werden könne. Dieser fand am 20. Juni in Kassel statt. Im Voraus präsentierte sich der VDA auf seiner Homepage positiv gestimmt und motiviert, es war von einer „strukturellen Sanierung“ und einer „Beendigung des Stillstands“ die Rede. Auf dem außerordentlichen Verbandstag konnte jedoch kein neuer Präsident gewählt werden, der alte Geschäftsführer wurde hingegen zurück ins Amt gewählt. Zwei Wochen nach dem Verbandstag wandte sich dieser an die Mitglieder und kündigte an, in den nächsten Wochen einen belastbaren Haushaltsplan erstellen zu wollen. Dem war vorausgegangen, dass mehrere Punkte der Tagesordnung auf dem Verbandstag nicht besprochen werden konnten, weil die Veranstaltung vorzeitig abgebrochen werden musste. Der VDA hat nun somit die Chance, sich neu auszurichten und steht vor der Herausforderung, einen neuen Präsidenten zu finden.
