Indem auf der Plattform YouTube nach einer bestimmten Fischart gesucht und die erhaltenen
Videos inhaltlich einer ersten Prüfung unterzogen wurden, ging ein internationales Team genau diese Frage an. Vier von 18 Videos überstanden die erste Qualitätsprobe und wurden als unterstützend und wissensmehrend eingestuft , da sie die gleiche Fischart auf unterschiedliche Weise zeigen und so helfen, sie besser studieren zu können. Die Autoren geben an, dass Videoplattformen eine große Hilfe sein können, um verschiedenste Aspekte unterschiedlich bildlich darzustellen. Sie merken aber auch an, dass Ausrichtung und inhaltliche Korrektheit stark variieren, sodass keine echte Vergleichbarkeit gegeben ist. Besonders positiv hervorgehoben wird die Relevanz von sogenannten „citizen scientists“ und Hobbyisten, also den populärwissenschaftlich ausgerichteten Aquarianern, die durch ihre
Dokumentierung von Daten in Artikeln, Vorträgen und eben Videos dazu beitragen, dass Wissen vermehrt und geteilt wird. Onlineinhalte jeder Art können also hilfreich sein, die Auswahl des richtigen Inhalts entscheidet aber letztendlich auch bei YouTube.
Literatur: BUDI, D. et al. (2025): Can online videos posted by hobbyists be useful for conservation and science? A YouTube case study of the reproduction of the endangered, white-edged fighting fish, Betta albimarginata. Journal of Fish Biology.
